Tagesarchiv: 30. Dezember 2018

Die letzte Sendung 2018: „Alien Disco versus waverider“…

… ist der Titel der Radiosendung am heutigen Sonntag, den 30. Dezember von 18 bis 20 Uhr ! 😉

Hier ist der „virtuelle Flyer“ dazu mit weiteren Infos…

Zu empfangen ist die Sendung vom JVR Network Programm im Rahmen von RadioWeser.TV auf UKW 92.50 über Antenne und 101.85 im Bremer Kabelnetz , sowie per Livestream im Internet ! 🙂

Olaf_HB 😎

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Hallo 2018? Was war denn da los?

Eines gleich vorweg – als „Warnung“ an alle sozusagen: Dieser Jahresrückblick wird nicht nur recht umfangreich werden, sondern auch ziemlich offen und ehrlich ausfallen!

Am Ende des letzten Jahres war mir schon klar, wie wenig erfreulich 2018 wohl werden wird… und ziemlich genau so kam es dann auch – im Wesentlichen jedenfalls!

Aber kommen wir nun zu einigen Details aus meinem Leben seit dem letzten Jahresrückblick…

Nach Weihnachten folgt ja immer „die Zeit zwischen den Jahren“, wo ich mir traditionell die Zeit nehme, auf das vergangene Jahr zurückzublicken… und in einer Art von „Katharsis“ das Geschehene nochmal Revue passieren lasse – sozusagen…

Zu Silvester traf ich mich mit 2 meiner besten Freundinnen dann im Olbers Planetarium, um den Jahreswechsel mal etwas anders einzuleiten… was auch keine schlechte Idee war! 🙂

Im Anschluß daran waren wir noch zu Dritt „Kaffeesieren“ und dann verabschiedeten wird uns von einer guten Freundin, die an anderer Stelle privat weiterfeiern wollte…

Zu Zweit beobachteten meine Freundin, bei der ich mich jetzt befand, und ich das Silvesterfeuerwerk von ihrer Wohnung und vor allem dem Balkon aus… und entzündeten selber nur ein paar Wunderkerzen zur „Begrüßung des neuen Jahres“…

Damit haben wir zwar den Feinstaubanteil in der Luft in dieser besonderen Nacht nicht sonderlich erhöht, aber vielleicht war es einfach nicht genug Feuerwerk, um das neue Jahr gebührend zu begrüßen… und es wurde auch deswegen so „durchwachsen“ für beide von uns – ganz unabhängig voneinander? Ich weiß es nicht…

Jedenfalls fing das Jahr 2018 dann wenigstens noch einigermaßen entspannt an und man „groovte“ sich wieder ganz gemächlich in den Alltag ein…

Bereits im Januar folgte mit der Veröffentlichung meines – wie ich im Prinzip damals schon ahnte 😉 – „Albums des Jahres“ ein erstes Highlight! 🙂

„Burning Cities“ von The Skids war nach sage und schreibe knapp 37(!) Jahren das erste komplett neue Album der Band um Sänger Richard Jobson… und auch wenn sein einstiger Weggefährte Stuart Adamson leider bereits 17 Jahres zuvor sein Leben eigenhändig beendete, so war „der Geist“ von ihm gerade in diesem neuen Werk nach so unendlich langer Zeit absolut spürbar und geradezu präsent, als wenn er selber noch dabei gewesen wäre! 🙂 Kurz gesagt: Welches andere Album könnte das noch toppen in dem Jahr? Kein einziges, wie ich schon damals ziemlich überzeugt war und es auch 11 Monate später noch immer bin! 😉

Im Februar gab es dann nur ein einziges echtes Highlight in meinem Leben… und wie so oft in den letzten mittlerweile knapp 8 Jahren war es eine Veranstaltung im Kulturhaus Walle, dem sogenannten „Brodelpott“, welche sich „Beats & Bummel“ nannte, erstmalig dort stattfand und einfach Spaß machte – von Anfang bis Ende und bei der ich als Veranstaltungstechniker und Helfer auch die ganze Zeit über dabei war… dieser abendliche Flohmarkt war wirklich eine echte Bereicherung – auch für das Programm vom Waller „Brodelpott“! 🙂

Auch eine sehr gute Freundin von mir war dort dabei und es gefiel ihr ebenfalls! 🙂

Sonst sah der Alltag zum Teil wirklich sehr ernüchternd und trist aus… so wie auf diesen Bildern, welche die Vermüllung von Bremen und auch einige wirklich trostlose Ecken zeigen, wo nicht mal der sprichwörtliche Hund gerne begraben liegen würde…

Naja… Hauptsache man kann „Unterwegs Nachrichten checken“ mit seinem „Smartie“ (so nenne ich das bei fast allen schon allgegenwärtige Smartphone… ich dagegen habe immer noch mein altes „Handy“ – ganz ohne Internet)…

Auch ansonsten gab’s einige wirklich kryptische Nachrichten… zum Beispiel diese auf einer Anzeigetafel der BSAG in Bremen-Burg, wo die Verbindungen von den Zügen zu den Bussen dieses Jahr auch immer schlechter bis unmöglich wurden! :-/

Nur sehr weniges, was ich im Februar zu sehen bekam oder erlebte, war es auch Wert überhaupt abgelichtet zu werden… aber einiges dann doch – so wie das bunte Vogelhaus im Garten, welches von ein wenig Schnee bedeckt war…

Ein Ausflug in’s Bremer Focke Museum beschehrte mir diesen Schnappschuß…

Folgendes Foto nutzte ich etwas später für das Cover Design von „Mystic Atmosphere I & II“ – einer von fast schon unzähligen Veröffentlichungen meiner eigenen Musikproduktionen unter diversen Namen, wie in diesem Fall als „Engineers of the Future“

Zum Abschluß für den Monat Februar folgt noch ein Bild, welches zwar sehr schön anzusehen ist, dessen Motiv aber leider mittlerweile auch dem Abriss zum Opfer gefallen ist… die „goldene Brücke“, welche vom vorderen in den hinteren Teil des sogenannten „Haven Höövt“ in Bremen-Vegesack führte…

Bildliche Trostlosigkeit prägte auch den Monat März in meinem Leben und der Umgebung in Bremen-Nord… von den komplett abgeholzten Bahndämmen in Bremen-Lesum über den Abriss eines schon lange nicht mehr genutzten Anbaus an einem Haus in der Seefahrtstraße, an derem Ende im Seefahrtshof meine Mutter wohnt…

Am Traurigsten und für mich persönlich auch bis heute noch mit am Trostlosesten, wurde dieser Zettel…

„Der gute alte Vorstand“ von dem da die Rede ist, war der Vorstand von dem Verein, für den ich mich von März 2015 bis November 2017 ehrenamtlich engagiert hatte und – weil ich so blöd war zu denken, es wäre das Richtige, wenn „der Klügere nachgibt“ – mich bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung Anfang November 2017 nicht nochmal zur Wahl gestellt habe, da ich in einen Konflikt vor allem mit dem damaligen 1. Vorsitzenden, dessen Stellvertreter ich beim besten Willen nicht mehr sein konnte und auch nicht länger sein wollte, befand, der dann zum Bruch zwischen uns führte, so das ich den Vorstand des Vereins bereits Ende 2017 verließ, aber noch einfaches Mitglied blieb… da auch der 1. Vorsitzende ab März nicht weiter den Posten wahrnehmen konnte oder wollte und sich im Februar 2018 sogar eine mögliche Vereinsauflösung abzeichnete, wenn sich bei der Jahreshauptversammlung im März kein neuer Vorstand mehr finden sollte… der fand sich aber dann doch unter einigen unsäglichen Mühen, welche auch im Vorfeld der JHV und ganz besonders danach dazu führten, daß mich bestimmte Vereins- aber auch Vorstandsmitglieder gezielt mobbten und der Verein sowie dessen Vorstand kurz vor einer Anzeige von mir gegen diese Personen standen – im Jahr seines 25-jährigen Bestehens und nach all dem, was ich von Anfang 2015 bis Ende 2017 für den Verein und dessen Mitglieder getan hatte! Das macht mich immer noch und immer wieder unglaublich traurig, frustrierte mich unsagbar und löste damals eine sehr tiefgreifende Verbitterung und auch Depressionen bei mir aus… weil ich es bis heute kaum glauben mag, was da eigentlich passiert ist und auch warum das so war! 😦

Der März war aber auch – zum Glück! – der Monat, wo ich alle noch verbliebenen Verbindungen zum Verein und auch dessen neuem Vorstand kappte und mich von ihm lossagte und meinen endgültigen Vereinsaustritt zum 01. Juli 2018 verkündete, da ich bis dahin noch meinen Mitgliedsbeitrag bezahlt hatte…

Ich traf mich in der Zeit so oft es ging mit sehr guten Freunden bzw. Freundinnen mit denen ich offen über alles reden konnte, was mir sehr gut tat und weswegen ich diesen wirklich wenigen lieben Menschen zu großer Dankbarkeit verpflichtet bin auch immer bleiben werde – komme wer oder was da wolle!

Meine nie endende Liebe zur Musik und den Sounds und Grooves, die ich seit einigen Jahren auch selber produziere, brachte außerdem wieder etwas neue Hoffnung in mein Leben… zusammen mit farbigem Vinyl! 😉

Ebenfalls im März fragten mich dann gleich 2 Freunde bzw. bekannte Musikproduzenten, die ich beide schon sehr lange kenne, ob ich nicht mal ihre Musik bearbeiten bzw. remixen möchte, was ich mir bis dahin kaum vorstellen konnte, da ich irgendwie noch keinen Zugang zu dieser Form der Bearbeitung von Musik gefunden hatte… aber es wurde offenbar höchste Zeit dafür, wie sich schon wenig später – übrigens auch für mich sehr überraschend! – feststellte! 🙂 Hier sind exemplarisch mal 2 sehr unterschiedliche Beispiele für die entsprechenden Resultate:

The Originators – „Resurrection“ (House of Maze Remix)

Engineers of the Future – „Zeitfenster“

Ab Mitte März 2018 – also ziemlich genau 2 Jahre nachdem ich mit meinem damals neusten Musikprojekt unter dem Namen „Engineers of the Future“ die erste Veröffentlichung bei Bandcamp vorgenommen hatte, ergab sich Mittels der Remixe auch eine ganz neue Sicht auf musikalische Möglichkeiten und Wege, etwas quasi gemeinsam zu produzieren… das war schon sehr spannend! 🙂

Auf dem unten beigefügten Bild sieht man meine typische „Arbeitsumgebung“ im sogenannten „Maze Lab“, dem mobilen Studio, was quasi nur aus meinem Notebook, der darauf befindlichen Software und einigen wenigen Hardware Controllern, wie hier der Arturia SparkLE besteht – von dem Schlumpf mit den Flügeln, der sich irgendwie dorthin verirrt hatte, mal abgesehen… 😉

Mit „The Originators“ wurde im März auch ein ganz neues Projekt geboren, welches ursprünglich dazu angelegt war mit verschiedensten Freunden und Kollegen an unterschiedlichsten Stücken zu arbeiten und sie dann auf der eigenen Bandcamp-Seite zu veröffentlichen… aber es kam im Laufe der Monate des Jahres dann wieder ganz anders, was aber gar nicht mal so schlecht war – zumindest nicht, was mich betrifft, da ich noch produktiver wurde als schon zuvor! 😉

Sogar eine meiner besten Freundinnen fand erstaunlicherweise ein Stück sehr gut und auch tanzbar, bei welchem ich nie für möglich gehalten hatte, daß es ihr überhaupt gefallen könnte! 😮 Die positive Überraschung war daher also umso größer! 😉

Hier kann man es sich im Original anhören: The Originators – „Radiation“

Mittlerweile war auch schon April und Ostern kam und ging… wie viele andere Dinge auch in der Zeit, eh man sich versah… das Wetter wurde bereits deutlich besser, ebenso wie die Stimmung bei mir – auch deswegen -, da ich jetzt wieder anfing ein paar kleinere aber auch etwas größere Radtouren zu unternehmen…

Von Anfangs noch etwas trostlosen Bildern der Natur und Umgebung…

… wurden langsam aber sicher auch wieder positivere Eindrücke im Bild festgehalten…

Das obige Foto zierte als Ausschnitt sowohl den virtuellen Flyer zu einer meiner nach wie vor sonntäglich stattfindenden Radiosendungen, als auch das erste Cover des zum dem Zeitpunkt neusten Musikprojektes Namens UrWerk…

UrWerk – „Zero One“

Maritime Motive wurden bei guter Wetterlage auch immer wieder mal abgelichtet, so wie hier das „Schulschiff Deutschland“ im Vegesacker Hafen…

Einer der beiden Musikproduzenten, für die ich kurz zuvor einige Bearbeitungen und Remixe angefertigt hatte, stellte im Gegenzug auch mir einen (genau genommen sogar 2, einen etwas kürzeren und einen etwas längeren) Remix zur Verfügung, den man sich hier anhören kann:

The Originators – „A Lighthouse (in Northern Germany) (Extended Science O.C.N. Remix)“

Der Mai wurde dann ein sehr interessanter und spannender Monat – und zwar in verschiedenster Hinsicht… sowohl was diverse Ausflüge mit oder zu Freunden und deren Aktivitäten betraf, als auch, was meine eigenen Projekte anging…

In Bremen-Blumenthal sah es einerseits so trostlos wie fast immer in den letzten Jahren aus, aber einige kulturelle Projekte belebten die Lage auch dort mal wieder – speziell in den Sommermonaten, zu denen ich den Mai in diesem Jahr bereits dazuzähle! 🙂

Von Blumenthal ging es über Vegesack, wo Ende Mai auch dieses Jahr wieder die „Pappbootregatta“ im Hafen stattfand und wo ich eine besondere Radiosendung dazu anbot… unten sieht man einen Blick in’s mobile Sendestudio im „Nautilushaus“ vom Veranstalter, dem MTV Nautilus

Darüber hinaus traf ich mich am sogenannten „Mühlentag“ mit 2 guten Freundinnen an der schönen Bremer Mühle am Wall zur Besichtigung und zum Kaffeesieren…

Der heimische Garten „bei Muttern“ bot ab Mai zwischendurch immer mal wieder die Gelegenheit zur Entspannung an…

Viele Produktionen wurden in den Sommermonaten von mir im eigenen „Ivory Tower“ Studio fertiggestellt und veröffentlicht… eine davon war auch die „Voodoo Cult Revival“ EP mit 3 Stücken, für die ich zum Teil Samples von uralten Demo-Bändern einer meiner damaligen Lieblingsbands aus den frühen 80er Jahren, Wall of Voodoo, digitalisiert und auch restauriert hatte… und sogar die Zustimmung zur Veröffentlichung der noch lebenden und immer noch aktiven Bandmitglieder erhielt! Thanks a lot, Stan & Bruce! 🙂

Das Studio Setup wurde auch immer mal wieder verändert oder erweitert… und es wurden neue Möglichkeiten ausprobiert Klänge zu erzeugen
– so wie im unten stehenden Bild -, die ich dann dem Klangarchiv zur weiteren Verwendung hinzufügte…

Diverse Ausflüge mit dem Fahrrad in die nähere Umgebung, sowie besondere Beobachtungen in der Natur und von Tieren, aber auch einige größere Feste, wie z. B. das alles 2 Jahre stattfindende „Walle Fest“ füllten neben meiner Arbeit im Bildarchiv vom „Brodelpott“ jeden Donnerstagnachmittag beim „Offenen Archiv“ und der ständigen Arbeit an neuen Musikproduktionen sowie Soundtracks im „Ivory Tower“ Studio meine Zeit im Juni sehr gut aus…

Hier sind einige ausgewählte Bilder dazu von mir…

Im Juni produzierte ich außerdem eine besondere Radiosendung mit meinem Kollegen Rüdiger in seinem „Science 2“ Studio zuhause in Kirchweyhe, wo es neben seinen neusten Veröffentlichungen und Produktionen auch um unser gemeinsames Projekt „The Originators“ ging und wie es überhaupt dazu kam…

Hier kann man die komplette Sendung inkl. dem umfassenden Interview, welches ich mit Rüdiger geführt habe, nochmal nachhören:

„waverider special“

Der Sommer wurde von Tag zu Tag heißer und trockener… da half im Studio bei der Arbeit nur „ein echt cooler Groove“… und neben zum Sommer passenden Stücken wie „Heatwave“ von Albuquerque Bass Corp. gab es kaum einen cooleren Soundtrack als das neue „Metamatic“ Box-Set von John Foxx, einem meiner absoluten Lieblingskünstler aller Zeiten! 🙂

Je länger der Sommer andauerte, desto mehr Ausflüge mit dem Fahrrad aber auch ohne folgten in die Natur, um dort die Zeit zusammen mit Freunden (vor allem aber Freundinnen 😉 zu genießen und auch wieder mehr zu fotografieren als in den düsteren Monaten des Winters…

Der Weg führte uns im Juli vom Findorffer Torfhafen bis raus zu „Die Komplette Palette“ im Hemelinger Hafen, dem Weserwehr und wieder zurück nach Walle und Bremen-Nord… Natur und Tiere waren dabei sehenswerte Motive – ebenso wie die Sonne, der Himmel und die besonderen Wolkenformationen, welche mich immer wieder faszinieren können… 🙂

sdr

Danke übrigens für das obige Foto an meine gute Freundin „Sunny“ aus „Flower Valley“ (Insider wissen wer und wo das ist 😉

Das obige wie auch das folgende Wolkenformationsbild entstanden während einer Mittagspause bei einer Fortbildung, die ich im Sommer machte… und Letzteres wurde dann auch gleich für ein neues Cover Design verwendet… 😉

Der Sonnenuntergang am Bahnhof Walle war schon immer sehenswert – so auch dieses Jahr im Sommer nach einem weiteren Treffen mit einer sehr guten Freundin, die an dem Tag wieder Brombeeren am Wegesrand pflückte und mit der ich nicht nur sehr viele Radtouren machte, sondern wohl auch die längsten und intensivsten Gespräche über „Gott und die Welt“ an sich führte – wofür ich ihr immer wieder sehr dankbar bin! 🙂

Im August gab es – wie üblich zu dieser Zeit – viele Open Air Festivals und andere Outdoor Events, welche Leute anzogen, die gerne unter freiem Himmel feierten… was auch ich zusammen mit 2 guten Freundinnen tat, wie z. B. hier beim Konzert der Toten Hosen auf der Bürgerweide in Bremen, welches wir „umsonst und draußen“ vom angrenzenden Schlachthof-Gelände mitverfolgten… 🙂

Auch beim Findorffer Sommerfest inkl. großem Straßenflohmarkt waren wir zusammen mit einem Stand – gut abgeschirmt unter einem Pavillon als Sonnenschutz – und jeder Menge „Krimskrams“ dabei… 😉

Währenddessen wurde in Blumenthal bereits fleißig an der Durchführung des 1. großen Festivals auf dem ehemaligen BWK-Gelände gearbeitet und auch ich kam dort mehrmals im Vorfeld vorbei, um Gespräche zu führen und einige besondere Radiosendungen vorzubereiten für das sogenannte „13° Festival“

Als Treffpunkt diente dabei das „Nunatak“ direkt am Blumenthaler Marktplatz gelegen, wo man sich gemütlich zusammenfinden konnte…

Die Produktionen in meinem „Ivory Tower“ Studio konzentrierten sich jetzt neben dem Projekt „Engineers of the Future“ auch auf im Laufe der Monate neu hinzugekommene Projekte, wie „Albuquerque Bass Corp.“, „UrWerk“ und – ganz neu ab September 2018 – , daß „NeuWerk“ Projekt, welches mit „Neo Haiwaiiana (A Perfectly Syn-Tone-ized Mix)“ einen der Soundtracks des Sommers (für mich zumindest 😉 hervorbrachte…

Zum „13° Festival“ auf dem ehemaligen BWK-Gelände in Bremen-Blumenthal waren ursprünglich eigentlich 3 spezielle Radiosendungen von mir geplant gewesen…

… aber technische Unwägbarkeiten jenseits meiner Einflußnahme, wie der Ausfall eines speziellen Bausteins in einem Verteilerkasten eines Telekommunikationsanbieters bei der Übertragung der 1. Sendung, welche ich im Vorfeld zum Festival bereits komplett aufgezeichnet hatte und ein Server-Absturz beim Sender – ausgerechnet kurz vor Sendebeginn der 2. Sendung, welche am 2. Tag des Festivals live vor Ort ausgestrahlt werden sollte, verhinderten fast alles, was mich ziemlich enttäuscht und frustriert zurückließ und ich mir – zu allem Überfluß! – auch noch eine sehr schmerzliche Verletzung an meiner rechten Ferse wenige Tage vor dem Festival Ende August zugezogen hatte, so das ich am 01. Sept. mein mobiles Studio nur mit dem Taxi zum Ort des Geschehens bringen konnte und auch noch auf 2 Krücken durch die Gegend humpelte! :-/

Das alles machte mich natürlich total fertig… und trotzdem wollte ich das Beste aus dem bereits aufgezeichnetem Material und auch aus dem dann am 01. Sept. live aufgezeichneten, aber leider nicht direkt gesendeten Special zum „13° Festival“ herausholen… was mir sogar noch ganz gut gelang, denke ich jedenfalls…

Hier kann man die jeweiligen Sendungen und auch das spezielle Interview mit „Mission Lifeline“ nochmal komplett nachhören:

„Mittagspause – 13° Festival – Vorbereitungen“

„Mittagspause – 13° Festival – Special

Die 3. Sendungen mit Nachbetrachtungen zum Festival entfiel auch deswegen, weil das Orga-Team des Festivals schon wieder anderweitig beschäftigt war und keine(r) wirklich mehr Zeit (und wohl auch kaum noch Lust) auf eine Interview hatte, da das Festival auch deutlich unter den erwarteten Besucherzahlen zurück blieb und vieles noch nicht ganz ausgereift zu sein schien, was man vorher aber auch bei so einem großen Wagnis nur sehr schwer kalkulieren und alles entsprechend in Erwägung ziehen kann, wie ich aus Sicht eines ehemaligen Veranstalters selber offen sagen muß und auch weil sich das Orga-Team vom Festival wirklich große Mühe mit der Durchführung gemacht hat und ich allen daran Beteiligten meinen Respekt zolle! Ich hätte es jedenfalls nicht gewagt, gerade dort so ein großes Festival aufzuziehen, obwohl ich den Ort sehr mag… aber auch weiß, wie nahezu „unmöglich“ es ist, etwas so Spezielles dort aufzuziehen… aber der Versuch war es allemal Wert… ebenso wie mein Versuch der speziellen Radiosendungen dazu, den ich im Nachhinein jedenfalls nicht bereue!

Der September erwies sich als „äußert schwieriger Monat“… nicht nur was technische Unwägbarkeiten anging, sondern auch in vielerlei anderer Hinsicht… die Ereignisse rund um den Hambacher Forst z. B., aber auch und gerade was die Vorfälle in Chemnitz betraf, verdeutlichten geradezu eklatant das Versagen des Staates und auch unseres Rechtssystems, vor dem ich mittlerweile so gut wie jeden noch verbliebenen Rest von Respekt verloren habe… :-/

Die beiden nachfolgenden Bilder stehen daher exemplarisch für dieses „Versagen auf ganzer Linie“ und bedürfen eigentlich keiner weiteren Kommentierung mehr, wie ich zumindest finde…

„Was geht da eigentlich für eine verdammte Scheiße ab?“ dachte ich seit dem fast jeden Tag, denn es wurde ja nichts mehr besser, sondern eigentlich alles nur noch schlechter! :-/

Wie schafft man es da nicht in Depressionen oder gar Aggressionen zu verfallen und etwas Falsches zu tun? Das ist die Frage, die mich seit Sept. 2018 fast täglich umtreibt… und ohne meine liebe Mutter, meine guten Freund(inn)e(n), aber auch die netten Kolleginnen und Kollegen vom „Brodelpott“ wäre ich wohl mittlerweile zu einem echten Griesgram geworden, der alles und jeden nur noch doof findet… daher danke ich jetzt auch mal all jenen eben Erwähnten für die Ablenkung von all dem Irrsinn, der die Welt schon viel zu lange regiert und dem offenbar immer noch irrsinnigere Dinge einfallen als am Tag zuvor!

„Hört dieser ganze Schwachsinn denn nie mehr auf?“ ist da die immer wiederkehrende Frage, die mir geradezu durch den Kopf dröhnt und nicht mehr verstummen will… außer in einigen wenigen, recht kurzen Momenten, wo ich eben durch positive Dinge oder von netten Menschen davon abgelenkt werde…

Musik hilft da ebenso wie Kunst, aber vor allem auch die Natur in ihrer immer wieder überraschenden Schönheit… 🙂

Manchmal lenken einen auch interessante Veranstaltungen, wo man einfach nur dabei sein kann, ohne selber etwas machen zu müssen, positiv ab…

Konstanten und sogar manchmal alltägliche Routinen sind da ebenfalls hilfreich, „geistig gesund“ zu bleiben und nicht allzu sehr „abzudriften“ in düstere Sphären…

Die Konzentration auf das Wesentliche, was man wirklich will im Leben und nicht auf das, was andere einem nur einreden wollen, daß es wohl gut für einen wäre, bringt dann in der Regel wieder die nötige Klarheit zurück, um „über den Dingen“ stehen zu können und sich nicht „unterbuttern zu lassen“ – sozusagen…

So wurde der Oktober dann auch wieder ein – zumindest kleiner – Lichtblick für mich in einer allgemein offenbar recht düsteren Phase des Jahres…

Der „International Astronautical Congress“ fand 2018 in der Bremer Stadthalle statt und ich nahm zusammen mit meinem ehemaligen Vereinskollegen Kevin die Gelegenheit war, um dort vorbeizuschauen und auch die Live-Schaltung von der ISS mit ihrem neuen Kommandanten Alexander Gerst zu erleben… es war ein wirklich großartiges und auch sehr inspirierendes Ereignis! 🙂

Vor der Stadthalle begann bereits der Aufbau des Bremer Freimarktes, der wenig später starten sollte…

Durch den „IAC 2018“ inspiriert entstanden gleich diverse neue Musikstücke, wie z. B. die sogenannte „Mars Trilogy“, aber vor allem das Kernstück meiner Inspiration mit dem Titel „Astronautics“… 😉

Dieser neue Fluß an Idee und erneuter kreativer Energien ließ die Zeit wieder deutlich positiver für mich erscheinen als sie letztendlich doch war… aber ich brauchte diesen Abstand zu all den negativen Dingen gerade zu dem Zeitpunkt doch sehr!

Das Wetter war sogar Mitte Oktober noch erstaunlich gut, so das ich zusammen mit einer meiner besten Freundinnen noch einige Ausflüge mit dem Rad innerhalb Bremens unternahm, um die Zeit gemeinsam zu genießen… 🙂

Langsam, aber sicher wurde es draußen herbstlicher, auch wenn zwischenzeitlich immer wieder die Sonne ein „Gastspiel“ zwischen den Wolken gab, was auch folgende Fotos inspiriert hat…

Der Herbst nahte dann doch mit schnellen Schritten und die Zeit der Radtouren war damit auch für mich vorbei… weil ich bei schlechtem Wetter einfach keine Lust mehr habe mit dem Rad durch die Gegend zu fahren…

Im Garten meiner Mutter sah der frühe Herbst aber immer noch sehr schön aus… 😉

Ebenso wie am Vegesacker Hafen im Bremer Norden… wo ich gelegentlich auch ganz alleine die Sonnenuntergänge genoss, so wie diesen hier z. B. … 🙂

Halloween nahte auch bereits wieder… 😉

Außerdem gab es noch einige andere Aktivitäten meinerseits, die sogar ganz direkt etwas mit Politik zu tun hatten, wie z. B. eine spezielle Radiosendung zum Thema „Mehr Demokratie“ und wie man diese eventuell auch in Bremen gezielter und besser umsetzen könnte…

Darüber hinaus „schnupperte“ ich auch für rund 6 Wochen bei der sogenannten „aufstehen“ Bewegung rein, um mich über deren Ziele und Absichten zu informieren und ob ich es für sinnvoll halten würde, sie zu unterstützen… was aber nach der „Probezeit“, die ich mir selber eigentlich sogar noch bis kurz vor Weihnachten geben wollte, bereits Ende November ein jähes Ende nahm, da mir viele Dinge einfach überhaupt nicht gefielen, welche mit der Bewegung direkt oder auch nur indirekt in Verbindung standen… aber mehr möchte ich jetzt nicht dazu schreiben, da ich dieses Kapitel bereits vollständig für mich abgeschlossen habe! Es diente mir vor allem auch dazu Einblicke in bestimmte politische Prozesse zu bekommen, welche man nur von außen als bloßer Beobachter so einfach nicht bekommen kann… die Erfahrungswerte, die ich damit in der recht kurzen Zeit sammeln konnte, haben mich danach Vieles deutlich klarer sehen lassen – auch wenn man „den Sumpf der Politik“ jetzt nur noch deutlicher erkennt als vorher! Soviel dazu…

Hier sind noch einige Bilder, die ich im Laufe des Oktobers in Bremen gemacht habe… u. a. auf dem Weg zu Treffen mit Freund(inn)e(n) in meinem derzeitigen Lieblings-Cafe in Findorff bzw. direkt dort…

Im November wurde es draußen schon wieder ziemlich kalt und ungemütlich… aber die Fotos dazu wurden auch sehr stimmungsvoll…

… und ich vermisste außerdem eine meiner besten Freundinnen, mit der ich die meisten Radtouren durch Bremen gemacht hatte, doch sehr, da sie als „digitale Nomadin“ im außereuropäischen Ausland arbeitete und wir nur Mittels eines Chats noch Kontakt hielten… aber sie hatte ja „Papa Schlumpf“ mit dabei, der mit ihr sogar das Essen teilte… 😉

Am 14. November kam ich auch zu der großen Demo in Bremen, welche vom Hauptbahnhof zur zentralen Kundgebung auf den Marktplatz führte… manche Teilnehmer hatte wirklich tolle Ideen, um dabei aufzufallen, daß muß ich schon sagen! 😉

Das große Highlight des Monats war aber mal wieder eine sehr gelungene Veranstaltung im „Brodelpott“, nämlich der „1. Waller Kreativmarkt“! Dort traf ich neben vielen Arbeitskolleginnen und Kollegen sogar gleich 3 meiner besten Freundinnen und selbst meine Mutter konnte ich „überreden“ vorbeizukommen! Da sie gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe war, rechne ich ihr den Besuch aber hoch an! 🙂 Es war ein rundherum gelungener Tag! Danke vor allem an Ingrid dafür! 🙂

Am Tag als der Kreativmarkt im „Brodelpott“ stattfand, machte ich Abends auch mal wieder meine sonntägliche Radiosendung direkt aus dem Büro, wo ich Do. immer sitze und im „offenen Archiv“ arbeite… 😉

Zuhause im „Ivory Tower“ Studio schweift mein Blick gerade Abends bevor es dunkel wird bzw. bevor die Sonne untergeht immer mal wieder Richtung Radarturm, der gerade dann ein wirklich sehr gutes Fotomotiv abgibt, wie ich finde… 🙂

Dann widme ich mich wieder den Maschinen mit denen ich meine Musik im „Elfenbeinturm“ mache und zu denen gelegentlich immer noch mal die eine oder andere hinzukommt… so wie dieses kleine Schmuckstück hier… 😉

Bereits lange vor Weihnachten – genauer gesagt im heißen Juli – kam mein „Goldstück“, wie ich es gerne nenne, zu den Geräten hinzu, welche meine Musik mit ihren ganz speziellen Klängen bereichern und bei denen jedesmal, wenn ich wieder mit ihnen „spiele“ bzw. herumexperimentiere, etwas Neues, Interessantes und Spannendes herauskommt für das unendliche Klangarchiv! 🙂 Hier sieht man das „Goldstück“ nochmal in weihnachtlicher Umgebung… 😉

Die Zeit der Weihnachtsfeiern nahte bereits Anfang Dezember und man freute sich auf das Wiedersehen mit zum Teil recht lange nicht mehr gesehenen Kolleginnen und Kollegen, die bei solchen besonderen Feiern in der Regel doch immer wieder dabei sind… und genau das macht für mich eine richtig gelungene Weihnachtsfeier aus – das gute Gespräch mit Menschen, die man mag, aber leider nicht mehr so oft zu sehen bekommt – warum auch immer! So war es auch bei der Feier im „Brodelpott“ mal wieder, welche dieses Jahr auch die einzige Weihnachtsfeier war, zu welcher ich eingeladen war und auch wirklich gehen wollte! 😉 Es war ein sehr schöner Abend! Danke an alle, die dabei waren! 🙂

Im Dezember war ich ehrlich gesagt ziemlich froh, je näher Weihnachten kam und die Zeit der inneren Besinnung somit greifbarer wurde… da es dieses Jahr wirklich „in sich hatte“ – leider doch etwas zu oft im negativen Sinne und man endlich wieder in aller Ruhe vor dem schön geschmückten Weihnachtsbaum bei seiner Mutter zuhause sitzen, Marzipan und Kuchen essen konnte… und dann einfach ganz entspannt auf der gemütlichen Couch einschlief, so als wäre die Welt noch in Ordnung! 🙂

Was macht es da schon aus, daß man sich die „Weihnachtsgeschenke“ schon alle im Laufe des Jahres selber gekauft hat, sie aber trotzdem nochmal vor dem Weihnachtsbaum mit einem zusammen von seiner Mutter fotografiert werden? 😉

„Laß uns einfach die gemeinsame Zeit so gut es geht genießen!“ sagen sowohl meine Mutter als auch ich dann immer… was gibt es Schöneres als das? 🙂

Am 1. Weihnachtstag kam ich dann auch wieder mit 2 meiner besten Freundinnen zusammen… eine davon war nur über Weihnachten kurz bei ihren Eltern zu Besuch, bevor sie wieder „in die weite Welt hinaus“ zieht, um als „digitale Nomadin“ zu arbeiten… aber vorher bestaunten wir noch die Bremer Stadtmusikanten als leuchtende, überlebensgroße Weihnachtsdeko in der Stadt! 🙂

Einige Freunde – und sogar meine Mutter! – werden Silvester zusammen mit mir in einer kleinen gemütlichen Lokalität in Blumenthal feiern, um dieses Jahr dort gemeinsam zu verabschieden und das Neue zu begrüßen, welches hoffentlich weniger Stress für uns alle bereiten wird und auf das wir mit weniger gemischten Gefühlen zurückblicken werden, als auf das Jahr 2018!

In diesem Sinne… bewahren wir die guten Momente des vergangenen Jahres in unseren Herzen und hoffen auf einige weitere schöne Momente im neuen Jahr 2019! 🙂

… und dann lassen wir es zum Abschluß nochmal ordentlich krachen – yeah! 😉

Euer Olaf 🙂

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